Mattern schüttelte den Kopf. »Ziehen Sie los und lassen Sie uns wissen, was Sie entdecken«, sagte er. »Wir nutzen die Zwangspause dazu aus, das Logbuch zu vervollständigen.«

Ich sah, daß Leopold scharf antworten wollte, aber dann beherrschte er sich. »Okay, tun Sie das. Wenn wir auf eine offenstehende Plutoniumader stoßen, gebe ich Ihnen durch Funk Bescheid.«

»Großartig«, sagte Mattern. »Vielen Dank für Ihre Bereitwilligkeit. Lassen Sie es mich auch wissen, falls Sie auf eine Kupferader stoßen.«Er lachte. »Eine Plutoniumader! Sie scheinen es ernst gemeint zu haben.«

Wir hatten eine Skizze des Geländes angefertigt und teilten uns in drei Gruppen. Leopold fuhr allein nach Westen, dem ausgetrockneten Flußbett entgegen, das wir aus der Luft gesehen hatten. Ich nehme an, daß er sich mit den Gesteinsformationen beschäftigen wollte.

Marshall und Webster fuhren nach Südosten, dem Hügelland entgegen, unter dem eine große Stadt begraben zu liegen schien. Gerhardt und ich besetzten den dritten Raupenschlepper und wandten uns nach Norden, wo wir die Überreste einer andern Stadt zu finden hofften. Es war ein trüber, windiger Tag; die endlose Sandwüste, die diese Welt bedeckte, wellte sich in Dünen vor uns, und der Wind warf uns die scharfen Sandkörner gegen die Plastikkuppeln.

Während des ersten Teils der Fahrt schwiegen wir beide, dann sagte Gerhardt: »Ich hoffe, das Schiff ist noch da, wenn wir zurückkommen.«

Ohne den Lenkhebel loszulassen, wandte ich mich nach ihm um. Gerhardt war mir immer ein Rätsel gewesen, ein kleiner, hagerer Mann mit dunklem Haar, das ihm ständig in die zu dicht beieinanderstehenden Augen fiel. Er kam von der Universität Kansas und hatte sich, wie aus seinen Zeugnissen hervorging, als Wissenschaftler bewährt.

Ich sagte: »Was zum Teufel meinen Sie?«

»Ich traue Mattern nicht. Er haßt uns.«



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