Wir anderen — vier Archäologen und sieben Offiziere — beobachteten neugierig, wie unsere Chefs sich in den Haaren lagen. Mein Blick schweifte durch das Bullauge und registrierte die Erhebungen auf der trockenen, vom Wind zerfurchten Ebene, die vor Jahrtausenden einmal ragende Gebäude gewesen sein mochten.

Mattern sagte gereizt: »Diese Welt ist von keinerlei strategischem Wert. Sie ist so alt, daß selbst die Spuren ihrer Zivilisation zu Staub zerfallen sind.«

»Trotzdem mache ich Gebrauch von dem mir zugestandenen Recht, jede Welt, auf der wir landen, für die Mindestdauer von sieben Tagen zu erforschen«, erwiderte Leopold ruhig.

»Warum, verdammt?« entfuhr es Mattern hitzig. »Nur um uns vor den Kopf zu stoßen? Nur um zu beweisen, daß der Wissenschaftler dem Soldaten überlegen ist?«

»Mattern, ich habe mich bemüht, nicht persönlich zu werden.«

»Dann möchte ich wissen, worauf Sie hinauswollen. Wir sind hier auf einer Welt, die offensichtlich für Sie ebenso uninteressant ist wie für mich. Sie reiten auf einer Klausel herum und zwingen mich, eine volle Woche in den Wind zu schreiben. Warum, frage ich Sie?«

»Bis jetzt haben wir uns mit einer ganz oberflächlichen Erkundung begnügt«, sagte Leopold. »Wie können wir wissen, ob diese Welt uns nicht die Antworten auf die vielen Fragen bringt, die in der Geschichte der Milchstraße noch offen sind? Vielleicht ist sie sogar ein Hort für Superbomben, von denen wir…«

»Kommen Sie mir nicht mit diesem Unsinn!« explodierte Mattern. Er maß die wissenschaftlichen Mitglieder der Besatzung mit funkelndem Blick. Seine ganze Haltung verriet, was er dachte: daß im Namen der Wissenschaft kostbare Zeit und kostbares Geld vergeudet wurde.

»Also gut«, sagte er schließlich. »Ich habe protestiert und verloren, Leopold. Sie sind im Recht, wenn Sie fordern, eine Woche hierzubleiben. Aber ich gebe Ihnen keine Minute länger, wenn Ihre Zeit um ist.«



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